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ÜMANV   CTL Homberg   16 Feb 2011 02:53   mehr ...
Betreuungseinsatz Schule   Hermann-Lietz Schule Hohenwehrda   28 Jan 2011 18:07   mehr ...
Betreuungseinsatz Autobahn   A4   09 Dez 2010 01:30   mehr ...
Betreuungseinsatz Autobahn   A4   02 Dez 2010 09:30   mehr ...



Willkommen bei der OV des DRK Bad Hersfeld


Tag und Nacht im Einsatz

Bad Hersfeld. Laut dröhnt die Sirene durch die Waldhessenhalle am Obersberg. Einsatz für eine Gruppe jugendlicher Helfer. Ein Erdbeben hat eine Tiefgarage verschüttet. Dort wird noch ein Mensch vermisst.

Mit Taschenlampen ausgestattet stapfen die Jugendlichen über das Geröll in den Katakomben der Obersbergschule und suchen einen Vermissten. Ihre Betreuer sind immer mit dabei. Fotos: Zacharias

 

Viel Betrieb in der Funkzentrale. Hier werden die einzelnen Gruppen alarmiert und zu den Übungseinsätzen geschickt.200 junge Nachwuchskräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus ganz Deutschland, von der DRLG Bad Hersfeld, den Jugendfeuerwehren aus Philippsthal und dem Jugendrotkreuz aus dem Kreis haben ihr langes Wochenende in den Dienst des Katastrophenschutzes gestellt. Rund um die Uhr werden sie zu (Übungs-)Einsätzen gerufen. Insgesamt 28 verschiedene Szenarien haben die Organisatoren des Ortsverbands Bad Hersfeld vorbereitet: Da muss eine (Stofftier-) Katze vom Baum geholt, ein Mann, der (mit Neoprenanzug) in die Fulda gefallen ist, herausgefischt, ein Türrahmen abgestützt oder eine verletzte Person aus einem Auto gerettet werden.

Es sind realistische Einsätze, Situationen, die von den ehrenamtlichen Einsatzkräften immer wieder gemeister werden müssen, erläutert Ortsbeauftragter Axel Braun. Aber natürlich seien die Übungen auf die Möglichkeiten der Jugendlichen ausgerichtet und erforderten zum Beispiel nicht den Umgang mit schwerem Gerät.

Etwas Mut ist aber schon notwendig, um durch eine Luke in die stockfinsteren Katakomben der Obersbergschulen einzusteigen, im Licht von Handscheinwerfern über holperige Erdhügel zu klettern und nach dem Vermissten zu suchen. Gleichzeitig ist eine Gruppe des THW Rotenburg eifrig damit beschäftigt, Licht ins Dunkel zu bringen.

 

In einer Ecke finden die jungen Retter den Vermissten schließlich. Er ist nicht ansprechbar. Also rufen die Jungen und Mädchen vom THW ihre Kollegen vom DRK zur Hilfe, die den Bewusstlosen erstversorgen und dann auf einer Tuchtrage in Sicherheit bringen.

Bis zu sieben Einsätze absolviert jeder Jugendliche im Laufe des Wochenendes, dazwischen bleibt Zeit zum Schlafen, Spielen, sich Kennenlernen und Spaß haben. Zum Beispiel bei einer Lagerolympiade, die die Stadtjugendpflege für die jungen Helfer organisiert.

Mobile Leitstelle

Für das Katastrophenschutzwochenende hat das THW eine ganze Menge Technik aufgefahren, unter anderem eine mobile Übungsleitstelle und eine Funkzentrale. Versorgt wurden die Jugendlichen von einer mobilen Feldküche, die ebenfalls extra für dieses Wochenende nach Bad Hersfeld gebracht wurde.

Ziel des Katastrophenschutzwochenendes ist es, so Axel Braun, zum einen, den Nachwuchskräften spielerisch zu vermitteln, was Tagesgeschäft für die Einsatzkräfte ist. Sie sollen aber auch Kontakte knüpfen und durch den Spaß an diese Wochenende motiviert und an die Hilfsorganisationen gebunden werden

 

 

Quelle: Kreisanzeiger Bad Hersfeld, Ausgabe vom 02.10.2011 (Artikel auf Kreisanzeiger Online: Hier klicken!)

 


Giftunfall: Retter rücken nach Homberg aus


Homberg/Bad Hersfeld/Rotenburg. Der folgenreiche Giftunfall auf dem Gelände des Speditionsunternehmens CTL in Homberg hielt auch die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg in der Nacht zu Mittwoch in Atem.

Übermäßiger Anfall von Verletzten, mindestens 100 Betroffene - so hieß es in der Alarmierung, die gegen 1.30 Uhr aus dem Schwalm-Eder-Kreis kam, sagt Günter Wenczel, organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis.

Eine Soforteinheit aus dem regulären Einsatzdienst sei daraufhin umgehend abgezogen worden. „Jeweils ein Rettungswagen aus Rotenburg, Bad Hersfeld und Aua sowie ein Notarzt aus Hönebach fuhren nach Homberg“, sagt Dieter Pfaff, Fachdienstleiter für Brandschutz, Rettungswesen und Katastrophenschutz beim Landkreis, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Darüberhinaus seien kurze Zeit später die Sanitäts- und Rettungszüge des DRK aus Bad Hersfeld und Rotenburg angefordert worden. 19 ehrenamtliche Helfer waren dort laut Pfaff dabei. Unter ihnen Günther Wenczel, der den Einsatz der Rettungskräfte aus dem Landkreis leitete.

„Wir haben zunächst einen Bereitstellungsraum in unmittelbarer Nähe der Spedition im Industriegebiet angefahren“, sagt der 61-Jährige. Wegen der gefährlichen Dämpfe seien die Helfer allerdings von dort bereits nach einer halben Stunde abgezogen und in Richtung Homberger Innenstadt in die Nähe der Stadthalle beordert worden.

„Dorthin wurden im Laufe der Nacht 100 bis 140 betroffene Nachtschichtarbeiter verschiedener Firmen aus dem Industriegebiet mit Bussen gebracht, um sich behandeln zu lassen“, berichtet Wenczel. Sanitäter und Rettungsärzte versorgten sie.

„In der Stadthalle hatte die Feuerwehr eine Schleuse aufgebaut, in der sich jeder einzelne dekontaminieren lassen musste“, sagt Wenczel. Jeder habe sich zum Abduschen ausziehen und die Kleidung abgeben müssen, die dort von den Helfern gesammelt, beschriftet und verwahrt wurde.

Bis um 7.30 Uhr waren die Helfer aus dem Landkreis dort im Einsatz. „Etwa 15 Menschen mussten in dieser Zeit zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht werden“, sagt der Rettungsdienst-Leiter. Laut Dieter Pfaff wurden mindestens zwei Personen auch in Kliniken in Bad Hersfeld und Rotenburg gefahren.

Um 13.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus dem Landkreis erneut zum Helfen nach Homberg geholt. Etwa 50 Retter sind dort zurzeit im Einsatz. (pgo)

 

Hier gelangen Sie zu den Einsatzbildern

 

Quelle: Hersfelder Zeitung, Ausgabe vom 16.02.2011 (Artikel auf HZ Online: Hier klicken!)

 


Großeinsatz an Schule in Haunetal- 27 junge Leute erkrankt

 

Haunetal. Großeinsatz für DRK und Mediziner an der Hermann-Lietz-Schule in Haunetal-Hohenwehrda: 27 Kinder und Jugendliche des Internats sind am heutigen Freitag akut erkrankt und mussten ärztlich versorgt werden.

Noro-Virus im Internat?

 

Sie wurden vor Ort behandelt, nachdem sie über Bauchschmerzen klagten und zum Teil an Brech-Durchfall litten. Drei junge Leute wurden ins Klinikum nach Bad Hersfeld gebracht.

Der Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Landratsamtes Hersfeld-Rotenburg, Dr. Dieter Gobrecht, koordinierte zusammen mit dem ärztlichen Notdienst des Landkreises Fulda die Maßnahmen vor Ort. Seiner ersten Einschätzung zufolge handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Erkrankungen durch den sehr aggressiven Noro-Virus.

Die erkrankten Kinder wurden im Internat gesondert untergebracht; Desinfektionsmaßnahmen wurden eingeleitet, um eine weitere Verbreitung möglichst zu vermeiden.

 

Video zum Einsatz (Von TVNews-Hessen)

 

Quelle: Kreisanzeiger Bad Hersfeld, Ausgabe vom 28.01.2011 (Artikel auf Kreisanzeiger Online: Hier klicken!)

 


Schneechaos: Glücklich über „Stauhelfer“


Fotos: TVnews-Hessen

Autofahrer seit über acht Stunden im Stau: DRK und Feuerwehr versorgten Autofahrer und Reisende mit heißem Tee

A4/Kirchheim/Bad Hersfeld. Seit den frühen Abendstunden (8. Dezember)  ging auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck nichts mehr. Lkws, die im tiefen Schnee nicht mehr weiter kamen, blockierten die Autobahn. Nur mühsam konnten nach Stunden zumindest einige Pkws aus dem Stau heraus geführt werden.

Da aber einige Trucker auch rücksichtslos den linken Fahrstreifen blockierten, blieben auch Reisebusse im Stau stecken. Die Rettungsleitstelle alarmierte das DRK und gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim zog gegen drei Uhr ein Versorgungstrupp aus freiwilligen Helfern auf die Autobahn um die Autofahrer und die Reisenden in den Bussen mit heißem Tee zu versorgen.

Eine Aktion die von den verzweifelten Menschen im Stau gerne angenommen wurde. Mit dem Bewusstsein, wieder einmal geholfen zu haben, beendeten die Helfer um 4.45 Uhr ihren Einsatz und schaffen es nach dem nächtlichen Einsatz auch noch, rechtzeitig an ihrem Arbeitsplatz zu sein. (yk)

 

Video zum Einsatz (Von Kreisanzeiger Online)

 

Quelle: Kreisanzeiger bad Hersfeld, Ausgabe vom 12.12.2010 (Artikel auf Kreisanzeiger Online: Hier klicken!)

 


Geduldsprobe für Winter-Stauopfer auf der A4


Kreis Hersfeld-Rotenburg. 500 Meter in 13 Stunden: Hier beschreibt Kurt Hornickel in einer Reportage die Geduldsprobe beim Winterstau auf der A4:

 

A7: Verkehrsinfarkt rund um Kirchheim (Link zum Video: Hier klicken!)

 

Es ist fast elf Uhr, als am Donnerstag für die Menschen in der von Schnee und Eis bedeckten Fahrzeugschlange in der Senke der Autobahn 4 bei Sorga die Sonne aufgeht. „Zieh’ raus!“, ruft Polizeioberkommissar Udo Vollmann seinem Kollegen im Streifenwagen zu und untermauert das Kommando mit Handzeichen.

Von Friedewald her, quasi als „Geisterfahrer“ hat es ein Schneepflug der Autobahnmeisterei Kirchheim geschafft, wenigstens ein Stück der Überholspur so von Eis und Schnee zu befreien, das ein Teil der Autofahrer in die Gänge kommt. Sie sind seit 20 Uhr so gut wie keinen Schritt auf ihrer Fahrt nach Osten weiter gekommen.

Der von einer grauen Mischung aus Matsch und Schnee verkrustete Dienst-BMW setzt sich im Kriechgang auf der linken Fahrspur in Bewegung und zieht wie ein moderner Rattenfänger einen Tross von Autos nach sich. Wie ein Pfadfinder marschiert der Polizeioberkommissar in der Schimanski-Jacke der Karawane voran, um die Gasse frei zu machen.

So kann sich endlich auch der Schneepflug der Autobahnmeisterei in Bewegung setzen, der auf der Fahrt nach Osten nicht mehr weiterkam und von aufgebrachten Autofahrerinnen aus Ilmenau festgeparkt worden war. „Ich steh´ hier schon eine halbe Stunde, obwohl ich nur durch wollte“, sagt der Straßenwärter.

Dahinter haben sich Albrecht und Mechthild Reinhard aus Heppenheim in ihr Schicksal ergeben. Mit dem Termin in Dresden wird es nichts mehr. Gerade einmal 500 Meter haben sie seit 21.45 Uhr auf der Autobahn geschafft, obwohl sie einen allradgetriebenen Range Rover haben. In der Kanne ist noch Tee.

Soviel Geduld hatten am Donnerstag nicht alle in der Staufalle. „Keiner bringt uns was zu trinken oder zu essen“, schimpft eine Frau aus Ilmenau, die seit 19 Uhr herumsteht. Sie schlägt vor, die Mittelleitplanke abzureißen.

„Heut’ geht nichts mehr“, hatte ihr ein Polizist gesagt, dessen Wagen sie trotzig gefolgt waren. Sie müsse dringend auf die Toilette, traue sich aber nicht in die Büsche – wegen der vielen Männer auf der Autobahn. „Sch ... Organisation“, meinen zwei polnische Lkw-Fahrer.

Von Kurt Hornickel

 

Quelle: Hersfelder Zeitung, Ausgabe vom 02.12.2010 (Artikel auf HZ Online: Hier klicken!)

 
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